Wie so manch anderer mag ich es nicht mich selbst auf Fotos zu sehen. Trotzdem habe ich mich an das Experiment Selbstporträt gewagt.
Erste Schwierigkeit war dabei das Scharfstellen. Leider habe ich noch keinen Fernauslöser, so dass ich mir mit manueller Schärfeeinstellung und Selbstauslöser behelfen musste. Allerdings ist keines der Fotos wirklich “knackscharf” geworden, was aber auch teils an meiner Unfähigkeit lag für die doch relativ kurze Belichtungszeit ruhig sitzenzubleiben.
Mit der Beleuchtung wollte ich auch ein wenig kreativer umgehen. So wie ich es geplant hatte war mir die Umsetzung leider nicht möglich. Da mangelt es mir einfach noch an Erfahrung wie sich Licht verhält. Aber auch einfache Denkfehler haben sich eingeschlichen, wie dass man natürlich keinen weißen Pappkarton kauft wenn man nicht will, dass das Licht zurückgeworfen wird.
Wenn sich also einer fragt, was das Licht da in meiner rechten Gesichtshälfte sein soll: es ist einfach mein Versuch kreativ zu sein.
Nachbearbeitung:
Kontrast/Helligkeit ein wenig verändert; leichter Verlauf; Hintergrund geschwärzt; kleine Tonwertkorrektur.
Nächstes mal muss ich mich einfach mehr an die Einstellungen meiner Kamera wagen um an mein gewünschtes Ziel zu kommen.